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Der Film

DIE INSZENIERUNG

Schon zu Lebzeiten von Lew Wallace wurde der Roman 1899 zu einem Bühnenspektakel umgeschrieben und zunächst am New Yorker Broadway, später auch auf Bühnen in ganz Amerika und in Europa aufgeführt. Man entwarf  dafür sogar ein eigenes Laufband, auf dem eine fahrende Quadriga mit echten Pferden vor einem bewegten Hintergrund im Lauf präsentiert werden konnte. Die Theaterfassung von „Ben Hur“ war, ähnlich wie das Buch, überaus erfolgreich, und Kritiker und Zuschauer scheinen gleichermaßen begeistert gewesen zu sein. Es gibt Schätzungen, wonach über die Jahre hinweg fast 10 Millionen Besucher die Theaterfassung von „Ben Hur“ gesehen haben.

DER FILM

Bereits im Jahr 1907 entstand unter der Regie von Sidney Olcott ein kurzer Stummfilm, der auf dem Theaterstück „Ben Hur“ basierte. Diese Produktion geriet aber mit den Erben von Lew Wallace in einen Streit wegen Urheberrechtsverletzung, was zu einem der ersten Rechtsfälle dieser Art in Amerika wurde.

Im Jahr 1925 hatte der Stummfilm von Fred Niblo in New York Premiere, der mit drei Jahren Produktionszeit der teuerste Film war, der bis dahin produziert worden war. Er entwickelte sich zu einem echten Kassenschlager in den Vereinigten Staaten und beinhaltete viele filmtechnische Innovationen, die hier zum ersten Mal zum Einsatz kamen, beispielsweise die teilweise Verwendung von Farbfilm.

Legendär und von höchstem Bekanntheitsgrad ist natürlich die filmische Umsetzung von William Wyler, der in dem Film von 1925 bereits als Regieassistent mitwirkte, aus dem Jahre 1959 mit Charlton Heston als Hauptdarsteller. Dieser Film setzte neue Maßstäbe in Bezug auf Aufwand, Massenszenen und Stunts. Er wurde ein überragender Erfolg sowohl bei den Kritikern als auch beim Publikum und gewann elf Oscars.

Schließlich entstand 2003 unter der Regie von Bill Kowalchuk auch ein Zeichentrickfilm, für den Charlton Heston als Kommentator und Sprecher der Hauptrolle gewonnen werden konnte.

BEN HUR LIVE basiert auf dem Roman von Lew Wallace. Warner Bros., Eigner der Filmversionen von 1925 und 1959, wirkt in keinster Weise an der Entstehung und Vermarktung  der Produktion BEN HUR LIVE mit.

BEN HUR LIVE
Der Film